El Nido | Island Hopping Tour A

Sand kann ganz schön hart sein, zumindest wenn man ohne Matte auf dem Zeltboden 8 Stunden darauf schläft. Das Meer ist bereits wieder zurückgewandert, sodass unser Boot auf dem Trockenen steht. Die Filipinos hatten Frühstück vorbereitet und es gab Rührei mit Toast. Ich konnte nicht wirklich viel essen, wahrscheinlich hatte ich mir am Tag zuvor einen Sonnenstich geholt. Mumi, wenn du das jetzt liest – hätte ich doch mal auf dich gehört und deine Cap mitgenommen. 😊

Wir stiegen ins klapprige Boot und fuhren hinüber zur anderen Bucht, wo die anderen geschlafen hatten. Bis uns das große Boot dort wieder abholte, hatten wir gut zwei Stunden Zeit, um noch ein bisschen am Strand zu liegen und eine morgendliche Runde im Meer zu drehen. Unser Guide von gestern freute sich uns wiederzusehen. 

Der erste Halt war die Big Lagoon. Da das Wasser dort zwischenzeitlich sehr flach aufgrund der Korallenriffe ist, konnten wir nicht mit dem Boot reinfahren und mussten schwimmen. Für uns kein Problem, im Gegenteil, so kann man gleichzeitig Korallen und Fische bewundern. Für ein paar Herren war dies jedoch alles andere als akzeptabel, sodass sie sich lauthals bei Jun beschwerten. 

Die Strömung war ziemlich stark, sodass Muskelkater vorprogrammiert war. Das Wasser, klar und türkis, reichte an manchen Stellen bis zu 54 Meter tief. 

Als nächstes hielten wir an der Secret Lagoon, welche wesentlich kleiner wirkte und von einigen Quallen bewohnt wurde. Dennoch sollten diese angeblich nicht schmerzen. Wir blieben trotzdem auf dem Boot, da uns nach dem letzten Schwimmgang nach einer kleinen Pause zumute war.

An dem nächstgelegenen Strand wurde das Mittagessen serviert. Ich liebe die gelben Wassermelonen hier! Nach ein paar Bechern Cola und ausreichend Schatten ging es mir nach meinem Sonnenstich auch schon wieder besser. „Papa“ Jun, wie wir ihn unter uns gelegentlich nannten, steckte uns ein paar Bananen zu und achtete darauf, dass wir genug tranken und aßen.

Der dritte Stopp umfasste die Small Lagoon, welche man entweder erschnorcheln oder mit dem Kajak erkunden konnte. Wir entschieden uns für Schnorchel und Schwimmweste. So konnten wir uns ohne Mühe treiben lassen – beste Entscheidung des Tages. 😄 Die Small Lagoon ist weitaus verwinkelter als die Big Lagoon, vielleicht aus diesem Grund sogar noch ein bisschen verwunschener und eindrucksvoller. 

Der letzte Stopp war ein weiterer Strand, an dem wir aufgrund eines Bootes, welches nicht bereit war, etwas weiter zur Seite zu fahren, erst nach einer halben Stunde anlegen konnten. Dadurch, dass alle Boote hier mit seitlichen Holzlatten ausgestattet sind (um in niedrigere Gewässer fahren zu können), die drei Meter vom Boot entfernt mit weiteren Latten befestigt sind, ist jedes Boot doppelt so breit. Ein- und Ausparken daher eher schwierig. Uns blieben also noch 20 Min am Strand, bis wir wieder zurück nach El Nido fuhren. 

Nachdem wir uns vom Captain, der Crew und Jun verabschiedet hatten, freuten wir uns auf Dusche und Matratze und fuhren mit einem Tricycle zum Tres Verdes nach Corong Corong, wo wir auch unsere großen Rucksäcke gelagert hatten. Leider bekamen wir nur ein Zimmer ohne privates Bad, alles andere war bereits ausgebucht. Unglaublich, wie schön eine kalte Dusche nach einer zweitägigen Bootstour doch sein kann. 😄

Small Lagoon

  

Secret Lagoon

Secret Lagoon

Helicopter Island

Big Lagoon

Small Lagoon

Helicopter Island

letzter Stopp

  

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