Die wirklich letzte Burg auf unserer Reise

Nach einem kleinen Frühstück auf der süßen Terrasse unserer Unterkunft, erkundeten wir die Burg von Berat und ihre Gassen. Es war noch sehr ruhig hier oben und je näher man den Burgmauern kam um hinunterzuschauen, um so lauter wurde der Schall der Stadt unter uns. Im Restaurant Onufri aßen wir zwei Böreks mit Spinat und fuhren dann mit dem Auto wieder durchs Burgtor, um uns auch von der Stadt einen Eindruck zu verschaffen. Auf einem Parkplatz nahe der Flaniermeile ließen wir das Auto für 50 Lek/Stunde stehen und gingen erst einmal Richtung Universitätsgebäude. Von dort über die Flaniermeile, wo wir uns ein Eis auf die Hand mitnahmen und der Verkäufer plötzlich meinte:„Hey, have you been in Himarë for a few days?” Ähm ja. Das war der Typ, der uns in der ersten Nacht in Himarë das Zimmer im Hotel gezeigt hatte. Er käme eigentlich aus Berat und habe hier sein eigenes Café. Verrückt, dass wir genau bei ihm ein Eis kauften.

Über die Brücke erreichten wir die eine Seite des Ortes mit den süß nebeneinander gereihten Häuschen. „Die Stadt der 1000 Fenster“, wie es im Reiseführer heißt.

In den Gassen lief uns plötzlich das amerikanische (aber gebürtig albanische) Geschwisterpärchen über den Weg, welches wir in Butrint getroffen hatten. Die Welt ist wirklich klein! Dass uns das heute schon zum zweiten Mal passiert, ist ja nun wirklich ein Ding ..

Nachdem wir noch ein kühles Getränk in dem Café an der Promenade zu uns nahmen, machten wir uns auf den Weg nach Tirana. Unsere offline Karte schickte uns von der Autobahn und wir fuhren ein Stück über Land. Nachdem die Straße immer schlechter wurde, drehten wir und fuhren wieder auf die Autobahn – diesmal nach Schildern. Manchmal ist oldschool dann ja doch besser. 😄

In Tirana angekommen herrschte Verkehrschaos. Die mehrspurigen Kreisel muss man erstmal überstehen. Hier gelten keine Regeln. Oder vielleicht gelten hier Regeln, aber nicht die, die wir kennen. Von allen Seiten kommt ein Auto und von jeder Spur fahren die Autos aus dem Kreisel heraus. Irgendwann erreichten wir dann unser Hotel, welches wir diesmal sogar (heute Morgen) vorgebucht hatten. Die Vila Vata ist allerdings nicht dort, wo sie sich auf der Karte befindet .. Wir fragen einen Mann, der in einem Café sitzt, wo eigentlich die Unterkunft sein sollte. Auch er wusste zunächst nicht Bescheid, sprach aber sehr gut deutsch. Er telefonierte für uns mit jemandem aus dem Hotel und führte uns bis dorthin. Wir hatten sogar einen Parkplatz im Innenhof, der durch die engen Straßen nicht ganz so easy zu erreichen war, aber immerhin!

Nach einer schnellen Dusche, gingen wir zu einem von der Gastgeberin empfohlenen Restaurant, aßen Pilav und irgendwas mit Kalb sowie einen bunt gemischten Vorspeisenteller.

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