Schnorcheln bei der Isla Caño

Zum Glück fing unser Tag heute ein bisschen später an. Frühstück gabs um 6:15 und das Boot legte um 7:15 ab zur Isla Caño.

Wir brauchten ca 45 Min, um die Insel zu erreichen. Der Wellengang war etwas stärker als gestern, aber immer noch okay. Auf dem Weg dorthin sahen wir einige Delfine, die im Wasser hin und her sprangen.

Schnorchelausrüstung war bei der Tour inklusive, genauso wie Lunch und wir zahlten 90$ pro Person. Dafür wurden wir direkt beim ersten Schnorchelgang belohnt. Wir sahen zwei Weißspitzenriffhaie, die sogar ziemlich hübsch aussahen. Ich hätte gedacht, dass ich mehr Angst vor ihnen habe.

Entlang des Riffs schnorchelten wir ca 1 Std. und sahen neben vielen, bunten Fischen schließlich noch eine Schildkröte. Darüber hab ich mich auch riesig gefreut! Sie kam relativ nah und sah so süß aus. Je weiter sie nach unten zum Riff schwamm, desto mehr war sie getarnt und es wurde schwieriger sie vom Riff zu unterscheiden, wenn sie sich nicht bewegte. Aber sie schwamm ganz entspannt und ließ sich von der Strömung treiben.

Dann ging es für eine kleine Melonen- und Kekspause an den Strand. Schnorcheln schlaucht doch mehr als man denkt, aber wir freuten uns schon auf den zweiten Schnorchelgang. Nach einer 30 minütigen Pause fuhren wir mit dem Boot ein wenig um die Insel herum und sprangen erneut ins Wasser. Die Temperatur war super angenehm. Wir trugen unsere UV-Shirts, um uns keinen Sonnenbrand zu holen.

Beim zweiten Schnorchelgang waren wir wieder ca 1 Std im Wasser und sahen eine große Fisch Schule sowie mehrere Schildkröten um uns herum. Wow!

Auch auf dem Rückweg kreuzten die Delfine wieder unsere Route und der Kapitän fuhr Kreise, sodass die Delfine die Bootswellen für Sprünge nutzten. Ich hätte nicht gedacht, dass sie da scheinbar so viel Spaß dran hatten, denn sie hörten gar nicht auf und sprangen teilweise mit dem ganzen Körper aus dem Wasser! Was ein Anblick 🙂

Zurück an Land wurden wir mit einem Shuttle wieder zum Restaurant „La Reina del Mar“ gebracht, verschlungen unser Casado con Pollo und genossen einen eiskalten Eistee dazu. Wir waren wieder fix und fertig als wir am Hotel gegen Mittag ankamen.

Am Nachmittag wollten wir dann aber doch noch mal die Umgebung nutzen und machten uns auf den Weg Richtung Playa Cocalito. Wir schafften es nicht bis zum Strand, weil uns ein Faultier in der Nähe der Hängebrücke aufhielt. Wir beobachteten es eine Weile. Es war relativ nah und bewegte sich leicht. Dann hörten wir eine Affenbande rascheln, welche auch das Faultier nervös machte. Es kletterte den Baum weiter nach oben und suchte sich was zu knabbern. Die Affenbande ging über die Brücke auf die andere Seite. Es waren bestimmt 20 Kapuzineraffen, viele mit Baby auf dem Rücken, welche sogar ihre Zähne zeigten und fauchten, als sie uns sahen. Nachdem die Affen nicht mehr zu sehen waren, beobachteten wir das Faultier noch ein wenig bis es sich nicht mehr bewegte. Scheinbar hatte es genug gegessen und jetzt heißt es wieder schlafen.

Den Abend verbrachten wir wieder im Kalaluna, ein letztes Mal.

Gut getarnt
Mit dem Motorrad am Strand
Faultier
Nicht so gut gelaunte Kapuzineräffchen
Quelle: maps.me / linker Punkt im Meer: Isla Caño, rechts sichtbar: Halbinsel Peninsula de Osa (Corcovado)

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