Durch die Tiras-Berge in die Namib

Nach dem Frühstück in Helmeringhausen entschieden wir uns für die Route, die näher am Nationalpark entlang führte statt der Route, die ein wenig schneller sein sollte. Rein von der Straßenqualität war das ein Reinfall. Leider. Es holperte ununterbrochen und das für ca 3 Stunden lang. Wir machten einen Stopp am Duwisib Castle (lohnt sich nicht unbedingt) und trafen dort ein Pärchen, welches ebenfalls in Helmeringhausen übernachtet hatte und die andere Strecke gefahren ist, welche wohl viel besser war. Naja, nicht weiter schlimm. Das Farmer Sandwich motivierte uns wieder (Kochen konnten die in Helmeringhausen wirklich verdammt gut) und so langsam kamen wir unserem Ziel näher. Achtung Giraffe, hieß es auf den Verkehrsschildern, wir hielten Ausschau, sahen aber nichts bis auf zwei tote Zebras am Straßenrand. Als wir uns der Unterkunft näherten, wurde die Landschaft savannenartig und dort sahen wir dann auch (lebendige) Zebras. Wir checkten ein und wurden ein wenig belächelt als die Dame uns mitteilte „Oh .. you are in the Eco Camp, it is 7 km from here. In the middle of nowhere. There is no restaurant, no wifi, nothing. But you can come here to have a drink or to eat something.“

Okay, alles klar! Wir waren die einzigen, die in einem der 7 Standzelte übernachteten. Wir hatten unsere eigene riesige Terrasse mit zwei Liegesäcken, Außendusche und die Innenausstattung war der Wahnsinn. Bodengleiche Dusche, ein riesengroßes Boxspringbett, .. so kann man ruhig mal zelten. 😀 Den Nachmittag verbrachten wir auf unserer Terrasse mit Blick in die Savanne. Leider keine Tiere, aber vielleicht auch gar nicht schlecht, wenn man bedenkt, dass wir hier heute Nacht alleine sind.

Das Abendessen war ebenfalls Premium! Ein Impala Steak mit Couscous und dem alt bewährten Kürbis. Jetzt bin ich gleich gespannt auf den Sternenhimmel und morgen früh brechen wir dann gegen 6:30 auf zum Sossusvlei Nationalpark!

Edit: Heute Nacht hörten wir angeblich Schabrackenhyänen und Zebras rund um unser Zelt. Auf dem Weg zum Frühstück im Hotel kreuzten ebenfalls einige Zebras unseren Weg.

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